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15:07.: Meisterprüfung in Hessen |
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Die 10 Teilnehmer des Meisterjahrgangs 2008/2009 konnten nach einer anstrengenden Arbeitswoche erschöpft aber stolz ihre erfolgreichen Prüfungsarbeiten präsentieren. Die Prüfungsmaßnahme fand statt in der neu renovierten Werkstatt der Raumausstatter am Berufsbildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Rhein-Main in Weiterstadt bei Darmstadt.
Ein Roter Teppich, Sekt und klassische Musik bildeten den angemessenen Rahmen für die Besichtigung der Prüfungskojen durch die Öffentlichkeit. Natürlich waren Verwandte, Freunde und Bekannte gekommen. Aber auch Fachleute aus den Betrieben und der Innung waren erschienen und begutachteten kritisch die gezeigten Leistungen. Stolz erläuterten die Prüflinge ihre Ideen und deren Umsetzung in die Praxis. Die Besucher des Schautages zeigten sich sehr beeindruckt vom Aufwand und der Qualität der gezeigten Arbeiten.
An die praktischen Arbeiten in der Raumausstatter-Meisterprüfung sind hohe technische Schwierigkeitsgrade geknüpft.
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D A Z U Z Ä H L E N ( A U S Z U G ) :
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Teppichverspannung mit Naht und Intarsien oder Fries
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Textile Wandbespannung
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Ausführen einer Polsterarbeit vom Gestell bis zum Bezug
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Anfertigung einer Fenster-Dekoration mit Zugeinrichtung
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Flächengestaltung mit Mustertapeten
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Erstellen einer aussagefähigen Kundenpräsentation
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Neben der fachgerechten Ausführung wird Spitzenleistung auch bei Planung und Präsentation der Prüfungsarbeit gefordert. Dem entsprechend hatten alle Teilnehmer ihre Koje unter ein gestalterisches Motto gestellt. An diesem Thema orientiert wurden Materialien, Farben, Ornamentik und Objekte ausgewählt und eine ansprechende Präsentation ausgearbeitet. Diese Ausarbeitung musste – wie in einem Kundengespräch – dem Prüfungsausschuss vorgelegt und "verkauft" werden.
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Als Vorsitzender des Prüfungsausschusses war es Pflicht und Vorrecht von Oberstudienrat Martin Schilde, die gute Nachricht zu verkünden: alle Teilnehmer hatten bestanden, mehrheitlich mit "guten" oder sogar "sehr guten" Ergebnissen.
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Den Empfang der Gäste, die während der Abnahme geduldig vor der Halle auf den Einlass gewartet hatten, übernahm dann Wolfgang Wegstein, Vorsitzender Obermeister der Arbeitsgemeinschaft der südhessischen Raumausstatter-Innungen (AGSR). Sichtlich mit Stolz lobte er die Kursteilnehmer und freute sich über die insgesamt überdurchschnittlichen Ergebnisse. Er erinnerte an die Kurstage, an den tollen Zusammenhalt der Gruppe und die gemeinsamen Anstrengungen während der Vorbereitungsphase um Lösungen für die anspruchsvollen Aufgaben zu finden. „Eine Gruppe mit solcher Einsatzbereitschaft, sich ergänzend zu den Lehrgangstagen noch unter der Woche und Sonntags zu treffen und teilweise bis spät nachts zu üben, habe ich in meiner langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit in der Ausbildung noch nicht erlebt“, bekannte Wegstein.
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Anschließend richtete Dr. Harald Schlapp, Geschäftsführer der AGSR, einige Worte an die zahlreich erschienen Gäste. „Die Meisterprüfung ist die höchste Auszeichnung im Handwerk“, so Schlapp, „aber im Raumausstatterhandwerk keine Selbstverständlichkeit mehr.“ Die hier gezeigten Arbeiten seien Ergebnisse einer anstrengenden und langwierigen Ausbildung. Dazu würden hochqualifizierte Meister als Ausbilder benötigt, die bereit seien, ihr Wissen zu teilen und sich ehrenamtlich für den Beruf zu engagieren. „In unserer Innungsgemeinschaft gibt es diese Personen. Sie sind heute alle hier und ich möchte deutlich sagen: ohne sie wäre dieser Tag nicht möglich gewesen!“ Weiter dankte er ausdrücklich auch den Partnern und Förderern der AGSR und hob dabei die Firma Jordan hervor, die den Lehrgang mit Übungsmaterial und durch Bereitstellung eines Seminarraumes maßgeblich unterstützt hatte.
Extra angereist war auch Hessens Landesinnungsmeister Heinz Hahn. Er lobte seinerseits die gezeigten Arbeiten. Hahn gratulierte den erfolgreichen Absolventen und betonte den Wert einer guten Meisterausbildung. „Sowohl im Wettbewerb mit den zahlreichen minderqualifizierten Mitbewerbern wie auch für Ihre persönliche Zukunftssicherung ist die Meisterqualifikation ein entscheidender Vorteil“, so Hahn. Es gehe in unserem Handwerk nicht nur um einen schönen Schein. Gerade das "Dahinter und Darunter" muss bei einer Facharbeit perfekt sein. Auch die Kundschaft hätte dies inzwischen erkannt, schloss er.
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Die Gruppe hatte ihrerseits eine Überraschung vorbereitet. Sie bedankte sich bei den Referenten für deren Einsatz und überreichte Wein und Präsent-Körbe. „Das gemeinsame Ziel hat die Gruppe zu Freunden zusammengeschweißt. Die Kursleiter in Theorie und Praxis hatten großen Anteil daran, dass uns die Kurstage trotz der hohen Anforderungen viel Spaß und Motivation gebracht haben“, bedankte sich Christian Lutz im Namen der Absolventen.
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I M P R E S S I O N E N
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Andreas Prähler Motto Afrika – Mythischer Kontinent
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Christian Lutz Motto:
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Dominik Möglich Motto: A Day in Paradise
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Georg Draude Motto: Afrika – Quell edler Steine
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Katharina Kraus Motto: Opernnacht
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Miriam Haas Motto:
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Suzana Ferencak Motto:
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Stefan Theiler: Motto: Inspiration aus Musik
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Veli Ceylan Motto: Wolke 7
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Sebastian Balzer Motto:
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01.08.: Sommeraktivitäten der Innung Frankfurt 12:07.: "Ein guter Jahrgang"
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